Kodak - DigitalBilddokumentation im AKH |
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| Das Wiener Allgemeine Krankenhaus vertraut auf digitale Kamerasysteme von Kodak. Bereits einige Abteilungen des AKH haben sich für den Einsatz digitaler Kamerasysteme von Kodak entschieden: Berichte liegen bereits von der Abteilung für Augenheilkunde und von der Gesichts-, Mund- und Kieferchirurgischen Abteilung vor. In der Abteilung für Augenheilkunde versorgen 56 Ärzte ungefähr 40.000 Patienten im Jahr. Es stehen zwei Kodak Digitalkameras des Typs NC 2000 im Einsatz, welche für zwei ganz verschiedene Anwendungsbereiche verwendet werden: 1.)Der Einsatz erfolgt für Nachkontrollen und Dokumentationen bei Katarakt-Patienten: Grauer Star wird heute durch Hydrodissektion der getrübten Linse und dem Einsatz von intraokularen Kunstlinsen operiert. Alle Staroperationen welche an der Augenabteilung des AKH (Vorstand Prof. Dr. Rupert Menapace) durchgeführt werden, dokumentiert man in der Ambulanz bei der Nachkontrolle mit Hilfe der Kodak Digitalkamera NC 2000. Es kann gelegentlich vorkommen, daß sich rund um die Kunstlinsen Epithelzellen bilden, die zu Trübungen der Kunstlinse führen. Durch regelmäßige Kontrollen kann man diese Entwicklung beobachten, rechtzeitig erkennen und in der Folge rasch entsprechende Therapiemaßnahmen einleiten. Die Studien des Forschungsteams dienen auch dazu, die Qualität der verschiedenen Kunstlinsentypen und deren Verträglichkeit bei einzelnen Patienten genau zu überprüfen und zu dokumentieren. Daraus können für künftigen Einsatz der Linsen wertvolle Erkentnisse gezogen werden. 2.)Der Einsatz im Dienste der Studenten und niedergelassenen Fachärzte: Typische Augenerkrankungen, die sehr häufig auftreten, werden digital fotografiert und im Rahmen eines interaktiven Übungsprogramms Studenten und Ärzten im Internet zugänglich gemacht. Dr.Oliver Findl, der Initiator des Programms "Wiener Augenfälle" erklärt die Vorteile, die sich daraus für Studenten und niedergelassene Ärzte ergeben: Einerseits können Studenten interaktiv an virtuellen Patienten üben, andererseits erhalten niedergelassene Fachärzte die Möglichkeit, Fälle interaktiv zu studieren, die im Krankenhaus zwar alltäglich sind, in der Arztpraxis aber selten vorkommen. Der Patient profitiert davon die Ärzte gewinnen durch diese Simulationen auch bei seltenen Fällen Sicherheit in ihrer Diagnose. Das Übungsprogramm "Wiener Augenfälle" ist im Internet unter der Adresse http://www.akh-wien.ac.at/augen/ zu finden. In der Abteilung des AKH Wien für Gesichts- und Kieferchirurgie (Vorstand Prof. DDr. Rolf Ewers) hat man sich für eine Kodak DCS 460 samt einem Kodak XLS 8650 Thermosublimationsdrucker entschieden. Herr Karl Füsselberger, ein Fotograf der die Abteilung betreut, beschreibt die vielfältigen Dokumentations-Anwendungen in diesem Bereich und erzählt: "In unserer Abteilung werden ca. 35.000 Aufnahmen pro Jahr gemacht. Mit der herkömmlichen Fotografie war es unmöglich, die Geschwindigkeit und Flexibilität zu erreichen, die wir heute mit der Digitalfotografie erzielen können. Auch die Archivierung und der oft notwendige schnelle Zugriff auf archivierte Fotos brachte uns an die Grenzen unserer Leistungsfähigkeit. Seit 3 Monaten haben wir die Kodak DCS 460 im Einsatz und wir sind überzeugt das ist der richtige Weg für die Zukunft." Gerade im Bereich der Kiefer- und Gesichtschirurgie ist die fotografische Dokumentation der einzelnen Behandlungsschritte von extremer Bedeutung. So werden z.B. Kinder mit Lippen-, Kiefer- und Gaumenspalten in mehreren, Etappen operiert. Die äußeren Veränderungen während der einzelnen Therapieschritte werden während der gesamten Entwicklung des Kindes bzw. des Jugendlichen dokumentiert. Digitale Aufnahmen werden zur Vorbereitung von Operationen verwendet. Mit Hilfe von Bildbearbeitungssoftware können bestimmte Bereiche genau gekennzeichnet, berechnet und vermessen werden. Das digitale Dokument wird mit diesen Daten versehen und ist vor und während des Eingriffes für den Operateur ein wichtiges Hilfsmittel. Warum die Wahl gerade auf die DCS 460 von Kodak gefallen ist, erklärt Herr Füsselberger so: "Gerade in der Mund-, Gesichts- und Kieferchirugie kommt es auf exakte und farbgetreue Wiedergabe an. Oft sind feinste Farbnuancen im Schleimhautbereich ein Hinweis auf sich bildende Tumore. Wir können nur mit einer Kamera arbeiten, die absolute Farbtreue garantiert. Nach vielen Tests mit anderen Kameras haben wir uns schließlich für die Kodak DCS 460 entschieden." Für Prof. DDr. Ralf Ewers, den Vorstand der Abteilung Gesichts-, Mund- und Kieferchirurgie, ist auch die schnelle Verfügbarkeit der Aufnahmen ein wesentliches Kriterium. Und "in der Qualität", so Ewers, "steht eine Aufnahme, die mit der DCS 460 gemacht wurde, einem Dia in nichts mehr nach". Der XLS 8650 Printer "Wenn einmal eine wissenschaftliche Publikation mit Bildern illustriert werden soll, produzieren wir diese gleich direkt von den Digitalfotos auf dem Kodak XLS 8650-Thermosublimationsdrucker", erklärt Karl Füsselberger, "denn dadurch sparen wir Zeit und Verwaltungsaufwand. Die Kosten bleiben gegenüber einer herkömmlichen Ausarbeitung ungefähr gleich". Wenn Foto-Medico noch von weiteren Abteilungen im AKH, die mit Kodak Digitalkameras arbeiten Erfahrungsberichte bekommt werden wir in den nächsten Heften darüber berichten. Außer den im Detail beschriebenen Anwendungsbeispielen eignen sich hochauflösende digitale Kameras von Kodak auch hervorragend für Anwendungen in der Mikroskopie und Histologie. Unabhängig davon, um welches medizinische Fachgebiet es sich handelt, digitale Kameras haben gegenüber herkömmlicher Fotografie entscheidende Vorteile: Das Foto steht sofort am Bildschirm zur Verfügung. Arzt und Patient sparen sich Wartezeiten für die Entwicklung. Bei Bedarf kann das Bild via Datenleitung an Kollegen übermittelt und besondere Fälle können gemeinsam besprochen werden. Das Bild kann sofort in die digitale Patientendatenbank integriert werden. Abgesehen von der Bequemlichkeit, der Zeitersparnis und der Raumersparnis bei der Archivierung haben digital gespeicherte Fotos auch Beweiskraft. Die digitale Aufnahme wird als Raw File im proprietären Kodak Format Raw Tiff gespeichert. Diese Aufnahme enthält Datum und Uhrzeit sowie viele andere aufnahmerelevante Daten. Diese Bildinformationen sind nicht veränderbar. Natürlich kann man das Raw Tiff in gängige Bildbearbeitungsprogramme importieren und dort bearbeiten, aber der Versuch, ein Raw Tiff auf der PC-Card zu manipulieren, würde scheitern, da sich dann das gesamte File nicht mehr öffnen ließe. Das heißt, Digitalfotos haben forensische Bedeutung! |
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