Vor zehn Jahren präsentierte Kodak die erste Digitalkamera für professionelle Ansprüche. Es war die DCS 100. Mit 1,25 Mio Pixel und einer externen Akku- und Speichereinheit zum Umhängen war die DCS 100 in ihrer Handlichkeit weit von heutigen Standards entfernt. Nur ein Jahr später konnte die DCS 200 bereits mit interner 80 MB Festplatte, integrierter Stromversorgung und 1,5 Mio Pixel punkten.
Ein technologischer Quantensprung fand 1994 statt: Die DCS 420, 460 und 465 speicherten ihre Fotos mit Auflösungen bis 6 Megapixel (18 Mb) erstmals auf wechselbare Speichermedien im PC-Card Format. Diese sind bis heute mit Kapazitäten bis 2 Gigabyte pro Karte in Verwendung und gestatten interne Speicherung von mehreren hundert Fotos auf mobilen Datenträgern.Seit 1997 verfügen alle Kodak DCS-Kameras zudem über Wechselakkus, Wechselspeicherkarten, Farb-LC-Display, Histogramm-Funktion, Firewire-Schnittstelle, zwei PC-Card-Slots, Belichtungskorrektur um plus/minus 2 Blendenstufen nach der Aufnahme und viele andere Features, die anwenderfreundlich als kostenlose Software- und Firmwareupdates von der Kodak Webseite (www.kodak.com) heruntergeladen werden können.
Ebenso gibt es immer wieder Upgradeprogramme für Kameras, um Anwendern älterer Modelle den kostengünstigen Umstieg auf neueste Technologie zu ermöglichen.
Auch das Bildspeicherformat aller Kodak DCS-Kameras, das sogenannte Kodak-RAW-TIFF, ist vor allem in medizinischen Anwendungen von Bedeutung:
Es garantiert absolute Beweis- oder Aussagekraft durch die Tatsache, dass es im Gegensatz zu anderen Bildformaten wie TIFF oder JPEG nach der Aufnahme nicht mehr manipulierbar ist.Selbst individuell gestaltete Copyright-Informationen können bei jeder Aufnahme automatisch im Bild mitgespeichert werden, aufnahmerelevante Daten wie Datum und Uhrzeit werden ebenso festgehalten.
In zehn Jahren hat Kodak 33 verschiedene Kameravarianten aus 17 Grundtypen, aufbauend auf sieben Kameragehäusen von NIKON und CANON, auf den Markt gebracht:
Darunter waren auch SW- und Farbinfrarotkameras für Spezialanwendungen.Im Bereich der Medizin
blicken professionelle Digitalkameras von Kodak auf eine lange und interessante Historie zurück. Als Pionierinstallation gilt eine DCS 200CI am Histologischen Institut der Universität Wien, bei der die Firma Opticom als Systemintegrator den Einsatz der Kamera in der Mikroskopie realisiert hat.Seither gibt es in Österreich viele Installationen in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen. Man findet sie in der Mikroskopie, Chirurgie, Pathologie, Dermatologie, in anatomischen Instituten, in Augen- sowie in Zahnkliniken und vielen anderen Bereichen der medizinischen Bilddokumentation.
Um nur ein konkretes Beispiel zu nennen: An der Universitätsklinik für Gesichts-, Mund- und Kieferchirurgie und Zahnheilkunde unter der Leitung von Univ.Prof. DDr. Rolf Ewers wird mit einer DCS 460 vor, während und nach jeder Operation dokumentiert. Bei 35.000 Aufnahmen im Jahr kann man sich leicht vorstellen, dass eine Digitalkamera nicht nur durch die rasche Verfügbarkeit und höchste Qualität besticht, sondern dass vor allem die Archivierung der Bilder um ein Vielfaches einfacher, schneller, kostengünstiger und platzsparender wird.
Für weitere Informationen zum Thema medizinische Anwendungen von Kodak Digitalkameras wenden Sie sich bitte an Frau Proksch, Tel. 01/979 46 21 bzw. per e-mail silviaproksch@aon.at.