A-9020 Klagenfurt, Primoschgasse 3
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Mit dem Studiengang Medizinische Informationstechnik, der im Herbst 2000 begonnen hat und im Sommer 2004 die ersten Absolventen hervorbringen wird, kann sicher eine Lücke in der österreichischen Bildungslandschaft geschlossen werden. Einerseits wird es für diese Absolventen nicht schwer werden, einen interessanten Arbeitsplatz zu finden (die obligate Bedarfsanalyse für den Studiengang schätzt 60 bis 80 freie Stellen jährlich für die nächsten 5 Jahre; mittelfristig sehen die Prognosen eher noch besser aus); andererseits werden sie in Bereichen tätig sein, die einem raschen Wachstumsprozess unterliegen und äußerst interessante Themen versprechen.
Das Team des Studienganges wird alles unternehmen, damit die Studenten und Studentinnen, die sich entschlossen haben, diese interessanten 8 Semester auf sich zu nehmen, die bestmögliche Ausbildung erhalten. Wir werden zu den bestehenden Vortragenden noch weitere Spezialisten verpflichten und die technische Ausstattung, die sich jetzt schon sehen lassen kann, vervollständigen.
Dr. Thomas Klinger
StudiengangsleiterDas Studium der Medizinischen Informationstechnik in Klagenfurt ist ein Diplomstudium, das heißt es schließt mit dem akademischen Grad Dipl.-Ing. (FH) ab. Bis dorthin müssen 8 Semester absolviert werden, wobei im 7. Semester ein Berufspraktikum und im 8. Semester die Abfassung einer Diplomarbeit vorgesehen ist.
Das Curriculum, also der Lehrveranstaltungsplan des Studiengangs ist im deutschen Sprachraum einzigartig. Nur in Klagenfurt werden die medizinischen IT-Inhalte mit technischen Grundlagen (Elektronik, Messtechnik, Physik und Chemie) verknüpft, sodaß die Absolventen Informatiker sein werden, die wissen, auf welche Art und Weise die Daten gewonnen werden, die sie weiterverarbeiten sollen.
Im ersten Semester erwarten unsere Studenten zum Beispiel folgende Lehrveranstaltungen:
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Weitere interessante Informationen sind auf unserer Webpage, www.cti.ac.at/mit, einzusehen.
Die untenstehende Grafik zeigt die Verteilung der Lehrveranstaltungen über das ganze Studium. Praxissemester und Diplomarbeitssemester sind hier nicht berücksichtigt, nur die entsprechenden begleitenden Lehrveranstaltungen (Seminar Berufspraktikum bzw. Diplomandenseminar).
Bei der praktischen Ausbildung wird besonderer Wert auf individuelle Ausbildung gelegt; das bedeutet: |
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Bei Informatik-Übungen hat jeder Student / jede Studentin selbstverständlich seinen / ihren eigenen PC zur Verfügung. Die Nutzung dieser PCs ausserhalb der Vorlesungszeiten (einschließlich Diensten wie e-mail und Internet) ist selbstverständlich möglich. |
Profil des künftigen AufgabenbereichsDie Absolventen/innen können in verschiedensten Wirtschaftsbereichen, z.B. in der Industrie (bei Herstellern und Vertreibern von medizinischer Informationstechnologie, von Kommunikationssystemen und von Medizin-technik), bei Betreibern von Kommunikationsnetzen, in Krankenanstalten und Gesundheits-einrichtungen, im allgemeinen Dienstleistungsbereich sowie bei Sozialversicherungen tätig werden.
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Im industriellen Bereich sind es natürlich grosse Firmen wie Siemens, Philips oder Medtronic (kein Anspruch auf Vollständigkeit), die den Markt für medizintechnische Geräte beherrschen; gerade hier ist es aber auch für kleinere Firmen leichter, neue Anwendungen zu finden, sich einen Namen zu machen und sogar weltweit tätig zu sein. Die Vielzahl der möglichen Anwendungen hilft dabei; als Beispiel zeigt das nebenstehende Bild ein Echtzeit-Diagnosegerät für das Blutkreislauf-Regelsystem (weitere Informationen unter www.cnsystems.at). |
Im Laufe des Studiums der Medizinischen Informationstechnik in Klagenfurt werden unsere Studenten schon frühzeitig mit Partnern aus Industrie und Gesundheitswesen in Kontakt gebracht; jedenfalls im Rahmen des Praxissemesters und der Diplomarbeit, aber auch früher im Studienverlauf sind kleinere Projekte geplant.
Der erfolgreiche Abschluss des FH-Studienganges Medizinische Informationstechnik berechtigt ausserdem zu einem um zwei Semester verlängerten Doktoratsstudium an einer Technischen Universität. Die dort zu absolvierenden Lehrveranstaltungen und Prüfungen haben sich an den fachspezifischen Anforderungen der Dissertation zum Doktor der technischen Wissenschaften zu orientieren.
Ein Jahr Medizinische Informationstechnik in Klagenfurt ...
... Zeit für einen kurzen Rückblick auf die vergangenen Monate. Insgesamt hat sich unsere Studienrichtung als richtige Entscheidung erwiesen. Die Ausbildung weist ein sehr hohes Niveau sowohl im medizinischen, im technischen als auch im Informatikbereich auf. Die Fächeraufteilung in den ersten beiden Semestern ist besonders auf die praxisnahen Bedürfnisse auf dem Gebiet der Informationstechnik ausgelegt, abgerundet durch eine Auffrischung und Erweiterung der englischen Sprache (u.a. technisches und medizinisches Englisch).
Alles in Allem können die Studenten des Technikum Kärnten die neuen Kollegen zu ihrer Entscheidung, Medizinische Informationstechnik in Klagenfurt zu studieren, vollauf beglückwünschen. Ihr werdet nicht nur eine hervorragende Ausbildung genießen, sondern könnt Euch auch sicher sein, dass Ihr nach Abschluss der Ausbildung als hochqualifizierte Fachkräfte eine passende Arbeitsstelle finden werdet.