| Vorsitz: D'ORSI, D., SCHMIEDMAYER, H.-B.
LEIBETSEDER, V. - Wien In der Leistungsphysiologie werden fünf motorische Grundeigenschaften (Ausdauer, Kraft, Koordination, Schnelligkeit und Flexibilität) definiert, wobei die beiden ersten durch Training, die letzten drei durch Übung erreicht werden können. Training wird dabei definiert als regelmäßige körperliche Belastung, die somatische Wachstumsprozesse auslösen kann oder eine vorhandene körperliche Leistungsfähigkeit erhalten kann. Die Gesetze eines Trainings gelten im Prinzip für jeden Menschen in gleicher Weise, lediglich die Dosierung des Trainings muss an die individuelle Leistungsfähigkeit adaptiert werden. |
Im Ausdauerbereich werden aus medizinischer (und damit auch biochemischer) Sicht vier Bereiche unterschieden: Extensiv aerobe, intensiv aerobe, laktazid anaerobe und alaktazid anaerobe Ausdauer. Hierbei steigt die Energiefreisetzungsrate von Stufe zu Stufe an (5 - 35 kJ / Min. bei 50 - 60 % d. V02 max; 33 - 63 kJ / Min bei 60 - 100 % d. V02 max; 125 kJ / Min.; 272 kJ /Min.).
Die mögliche Dauer einer Belastung und der Gesundheitseffekt nehmen hingegen ab ( 4 Stunden - 45 Min., 3 Min. - 40 Sek, ca. 7 Sek.).
Am Beginn einer Trainingsberatung sollte einerseits die Definition des Trainingszieles (und auch die Erreichbarkeit dieses) stehen. Anschließend soll die Testmethode zur Eruierung des Ist- Zustandes ausgewählt werden, wobei die Methode kritisch an die Fragestellung adaptiert werden muss.
Unkritisch Laktat-Tests zu verwenden ist ebenso falsch (wenn auch rel. verbreitet) wie in bestimmten Situationen darauf zu verzichten. Auch erscheint z.B. die Diskussion, ob Fahrrad- oder Laufband-Ergometrien empfehlenswerter sind als nie enden wollend, wobei aus medizinischer Sicht dem Fahrrad der Vorzug zu geben ist.
Nach dem sportmedizinischen Test soll ein Trainingsprogramm erstellt werden, das für den Ratsuchenden durchführbar ist und ihm hilft, das festgelegte Ziel zu erreichen. Bezüglich der allerorts auftauchenden unterschiedlichen Trainingsempfehlungen erscheint es als durchaus sinnvoll, diese nach ihren biochemischen Grundlagen zu analysieren. Auf diese Art können häufig Parallelen von scheinbar verschiedenen Empfehlungen erkannt werden oder es kann auch unsinnigen Anweisungen kritisch entgegnet werden.Somit fungieren medizinisch-biochemische Überlegungen als Basis für eine richtige Leistungstest- Auswahl, für eine korrekte Trainingsberatung und für die kritische Beurteilung unterschiedlicher Trainingsempfehlungen.
HÖLLER, A. - Wien
Personal Training: Anamnese-Planung-DurchführungDie Effizienz von Personal Training beruht auf Individualität, Exklusivität und räumlicher bzw. zeitlicher Flexibilität. Das Trainingsprogramm wird unter Berücksichtigung biologischer, physiologischer, anatomischer, pathologischer und sozialer Faktoren nach den Bedürfnissen und Zielen des Klienten gestaltet. Der Trainer steht seinem Klienten bei jeder Trainingseinheit zur Seite und ist nur für diesen allein da. Er holt seinen Klienten z.B. in der Früh von zu Hause zum Joggen ab, kommt mittags ins Büro zur Rückengymnastik, macht abends mit ihm im Fitnessclub oder zu Hause Krafttraining.
Durch vollste Aufmerksamkeit werden die Klienten vor Fehlbelastungen bewahrt, durch die professionelle Anleitung, die ständige Motivation und die Trainingskontrolle mit Pulsmesser und Stundenreport erfolgt das Training stets optimiert!