Private Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol

Die Private Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol, kurz UMIT, (Universität for Health and Informatics and Technology Tyrol) wurde im Oktober 2001 gegründet.

Als erste wissenschaftliche Hochschule in Europa ist die UMIT gezielt auf die spannenden und zukunftsorientierten Themengebiete der Medizinischen Informatik, der Gesundheitswissenschaften und verwandter Gebiete ausgerichtet. Hauptgesellschafter der Hochschule sind die Tiroler Landeskrankenanstalten GmbH. (TILAK), und die Zukunftsstiftung des Landes Tirol, die beide ihrerseits im Eigentum des Landes stehen. So gesehen ist die UMIT letztlich auch eine "Landesuniversität", wie Tirols Landeshauptmann DDr. Herwig van Staa anläßlich des Spatenstichs für den Neubau der Universität am "Eduard Wallnöfer-Zentrum für Bildung und Innovation" in Hall am 28. März 2003 ausdrücklich betonte.

Dort, in der 700 Jahre alten historischen Salinenstadt entsteht derzeit im Rahmen des Eduard Wallnöfer-Zentrums auf einem fünf Hektar großen Campus- und Parkareal des benachbarten Psychiatrischen Krankenhauses des Landes Tirol der UMIT Neubau. Tirols modernste und jüngste Universität soll dort, pünktlich zu Beginn des Herbstsemesters 2004 seine Türen für Studenten und Professoren öffnen.

Per Deklaration und Präambel strebt die Private Universität eine internationale Spitzenposition in Medizinischer Informatik, in Gesundheitswissenschaften und in verwandten Fächern in Lehre und Forschung an. Sie setzt sich folgende Ziele:
1.) Sie erforscht Möglichkeiten und praktische Einsetzbarkeit von Informations- und Kommunikationstechnologien, um zu einer qualitativ hochwertigen, effizient dem Menschen und der Gesellschaft gerecht werdenden Gesundheitsversorgung und zum Fortschritt in der medizinischen Forschung beizutragen.
2.) Sie achtet in einer weltoffenen, toleranten Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden die Freiheit der Wissenschaft und ihrer Lehre sowie die Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit. Sie strebt hohe Qualität in Lehre und Forschung an.
3.) Sie fördert die Persönlichkeitsentwicktung ihrer Studierenden, damit sie bereit und in der Lage sind als Absolventinnen und Absolventen berufliche und gesellschaftliche Vorantwortung zu übernehmen.

Hierzu wurden österreichweit erst- und einmalig Bachelor- und Masterstudiengänge sowie Möglichkeiten zur Promotion in Medizinischer Informatik und in den Gesundheitswissenschaften eingerichtet. Der Unterricht erfolgt überwiegend in deutscher Sprache. Die internationale Einbindung der Studiengänge im Rahmen von Abkommen mit Partner Hochschulen ist ein wesentliches Merkmal der Ausbildung an der Privaten Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol.

So ist die UMIT unter anderem auch Partner solch prominenter Forschungseinrichtungen und Universitäten wie etwa der von Amsterdam, Heidelberg, Minnesota, München, Oldenburg, der Rutgers University New Jersey, der University of Utah, der ETH Zürich und der National Library of Medizin of the United States of America. Die UMIT ist darüber hinaus akademisches Mitglied der International Medical Informatics Association (IMIA), der weltweit renommiertesten Dachorganisation, der über 40 nationale Medizin-Informatik Gesellschaften aus allen Kontinenten angehören.

Die Private Universität für Medizinische Informatik und Technik Tirol engagiert sich darüber hinaus im Sokrates Programm der Europäischen Union und fördert den internationalen Austausch von Studierenden und Lehrenden. Neben diesen universitären Studien im engeren Sinne, bietet die UMIT auch zusätzliche Ausbildungen an. Hiezu zählen u.a. der Universitätslehrgang "Sozioökonomisches und Psychosoziales Krisen- und Katastrophenmanagement", die Europa-Akademie für Physiotherapie/EURAK, die voll- und berufsbegleitende Ausbildung zum Gesundheitstrainer und das Massage Aus- und Fortbildungszentrum.